Cucurbita moschata (Duchesne ex Lam.) Poir.
Hersteller: Kokopelli
Im Paket:12 s.
Verfügbarkeit:Lagernd
3.90€
Preis ohne Steuer 3.15€
Muskatkürbis "Butternut Sonca Orange" (Winterkürbis).
Diese aus Ungarn stammende und noch relativ unbekannte Sorte bringt prächtige Früchte mit einem Gewicht von 1,5 bis 2 kg, festem orangefarbenem Fruchtfleisch und einem ausgeprägten nussigen Aroma hervor.
Auf Ungarisch heißt er Soncatök (Schinkenkürbis).

Reifezeit: mittelfrüh.
Durchmesser: 15 cm.
Form: flaschenförmig (birnenförmig).
Textur: fest und dicht.
Farbe des Fruchtfleisches: orange.
Blüten: essbar.
Fruchtgröße: ca. 30 cm Länge.
Wuchsform: rankend (kletternd).

Musсat pumpkin Butternut Sonca Orange

* Der Kürbis übertrifft viele Gemüsekulturen an Kohlenhydraten, Pektinstoffen, Vitaminen und Mineralsalzen. Er ist als diätetisches Lebensmittel besonders wertvoll. Die absolut besten Speisekürbisse sind zu Recht die Muskatkürbisse (Cucurbita moschata). 
Der MUSKATKÜRBIS stammt aus den tropischen Küstenregionen Mittelamerikas und Mexikos.
Die Art Cucurbita moschata umfasst sechs Unterarten:
- Turkmenisch (schwach segmentiert)
- Japanisch (tief segmentiert, stark gerunzelt oder warzig)
- Mexikanisch (holzige Schale, süßes mehliges Fleisch)
- Kolumbianisch (paprikaförmige Früchte)
- Nordamerikanisch (kleine bis mittlere Früchte, von platt bis zylindrisch)
- Indisch (sehr große, farbenfrohe Früchte, kugelförmig und oval).
Ein interessantes botanisches Merkmal von Muskatkürbissen ist das Vorhandensein von Aerenchym — weißen oder silbrigen Flecken auf der Blattoberfläche. Das Aerenchym reflektiert einen Teil der Sonnenstrahlen und hilft der Pflanze so, den Wasserverlust zu reduzieren. 
Muskatkürbissorten sind extrem reich an Karotin (bis zu 26 mg pro 100 g Rohgewicht). Die meisten von ihnen sind spätreifend. Es gibt Sorten mit mittleren und langen Ranken (bis zu 4–6 m).
Die weite Verbreitung von Muskatkürbissen in nördlichen Breitengraden wird durch ihr Wärmebedürfnis etwas eingeschränkt. Dieser Kürbis reift jedoch auch in kühleren Sommern perfekt aus, vorausgesetzt, er wird vorgezogen (Aussaat in Töpfe empfehlenswert am 20.-25. April, Auspflanzen ins Freiland nach den Frühlingsfrösten am 4.–6. Juni, wenn die Pflanzen bereits 2-3 echte Blätter haben).
Es ist wichtig, diesen Kürbis vor dem ersten Frost zu ernten. Muskatkürbisse lassen sich hervorragend lagern; unter optimalen Bedingungen halten sie sich bis zum Juni.
Die Samen von Muskatkürbissen sind essbar, werden aber nur selten verzehrt. Im Gegensatz zu anderen Arten sind die Samen sehr klein und haben eine harte Schale. Außerdem enthält die Frucht relativ wenige davon. Sie befinden sich ausschließlich im unteren (bauchigen) Teil der Frucht, der Rest ist reines, zartes Fruchtfleisch. 
Die Früchte sind überwiegend zylindrisch oder flaschenförmig. Die Farbe der Schale ist bis zum Herbst meist grün mit unterbrochenen Streifen, seltener hellbeige. Mit zunehmender Reife hellt der Hintergrund auf und wird cremig oder gelblich-beige, und das Netzmuster nimmt einen matten Orangeton an. Unmittelbar nach der Ernte ist das Fruchtfleisch blass (hellorange) mit einem leichten Muskataroma und einem eher milden Geschmack. Bei der Lagerung nimmt das Fruchtfleisch jedoch eine tieforange Farbe an, das nussige Muskataroma verstärkt sich deutlich und der Zuckergehalt steigt. 
Beim Anbau in nördlichen Regionen wird die volle Genussreife erst nach mindestens 2 Monaten Nachreifung im Lager erreicht.
Das voll ausgereifte Fruchtfleisch ist voll von Karotin, unglaublich lecker, gesund und auch roh ein absoluter Genuss.
Auch wenn man manchmal hört, dass er aufgrund seiner Süße nicht zu herzhaften Fleischgerichten passe, widerlegen moderne Köche dies erfolgreich, indem sie den Butternut mit Kräutern, Knoblauch und Olivenöl als fantastische Beilage rösten! Er eignet sich auch perfekt für alle Arten von Breien, Kuchen, Aufläufen, Säften und Marmeladen (er kann Fruchtkonfitüren zugesetzt werden, um die Textur zu verbessern). Bei extrem langer Lagerung (über 5-6 Monate) kann das Fruchtfleisch jedoch in Fasern zerfallen und seine feine Süße verlieren. Ein derart überlagerter Kürbis sollte umgehend zu Püree verarbeitet werden.

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